GliederungStandorteJugendfeuerwehrAufgabenbereicheEinsatzgebietAlarmierungFahrzeuge


Gründungszeit & Werdegang

Löscheimer aus Leder mit der Aufschrift Feuerwehr Mönninghausen, die im 17. Jahrhundert verwendet wurden sowie alte Feuerwehrhelme zeugen davon, dass die Mönninghauser schon sehr lange über eine Ausrüstung zur Brandbekämpfung verfügen. Erste schriftliche Unterlagen liegen aus dem Jahre 1908 vor. Der damalige Brandmeister Heinrich Hunold führte 1908 Verhandlungen mit der Firma Louis Tidow in Hannover über den Kauf einer Feuerspritze. Untergebracht war diese Feuerspritze im damaligen Fachwerkgerätehaus, auf dem jetzigen Kirchhof. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde ein massives Gerätehaus gebaut, dass als Spritzenhaus bei den meisten noch in guter Erinnerung ist.

1934, als alle Verbände und Vereine erfassst und organisiert wurden, erhielt auch die Mönninghauser Feuerwehr eine neue Satzung. Sie wurde als Löschzug 8 ein Teil der Amtswehr Störmede. Der Löschzug bestand aus 22 Männern. Zugführer war Oberbrandmeister Heinrich Hunold und Stellvertreter Heinrich Dunker.

Die 1909 erworbene Feuerspritze wurde noch in den Kriegsjahren durch eine Motorspritze ersetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielten die Löschgruppen in den Gemeinden ihre Selbstständigkeit zurück. Allerdings war es sschwer, eine Freiwillige Feuerwehr aufzustellen, da der Krieg auch hier erhebliche Lücken hinterlassen hatte.

1956 wurde Josef Dunker zum Brandmeister gewählt. Er begann damit, die Freiwillige Feuerwehr Mönninhausen kontinuierlich aufzubauen.

1960 war die alte Motorspritze defekt und wurde durch eine neue ersetzt. Motorspritze und Löschmaterial waren in einem Anhänger untergebracht, der von einem Traktor gezogen wurde.

1970 erstand die Freiwillige Feuerwehr Mönninghausen/Bönninghausen einen neuen gebrauchten Ford Transit, der in Eigenleistung als TSF-Fahrzeug umgebaut wurde. Mit diesem Fahrzeug konnte die Schlagkraft wesentlich gesteigert werden, denn man war nicht mehr von einer Zugmaschine abhängig.

1973 stellte Brandmeister Josef Dunker an die Gemeinde Mönninghausen einen Antrag zur Errichtung eines neuen Feuerwehrgerätehausese. Das alte Spritzenhaus war in einem so schlechten Zustand, der keine weiteren Investitionen rechtfertigte. Zudem war der Geräteraum für das TSF-Fahrzeug zu klein, und es fehlte ein Aufenthalts- und ein Schulungsraum. Im März 1974 machte Josef Hunold den ersten Spatenstich für das neue Gerätehaus. Josef Hunold hatte schon inoffiziell die Leitung der Wehr übernommen, da sich Josef Dunker aus gesundheitlichen Gründen zurückhalten musste. Ofiiziell wurde Josef Hunold am 01.10.1974 als Löschgruppenführer eingesetzt. Josef Dunker wurde zum Ehrenbrandmeister ernannt.

Am 11. und 12. Oktober 1975 konnte das neue Gerätehaus feierlich eingeweiht werden. Da schon anfang der 70er Jahre die finanziellen Mittel der Kommunen knapp bemessen waren, wurde das Gerätehaus ebenfalls in Eigenleistung errichet. Die Kosten für Material übernahm zunächst die Gemeinde Mönninghausen und nach der kommunalen Neuordnung die Stadt Geseke.

Mit der kommunalen Neuordnung 1975 wurde die Feuerwehr Mönninghausen der Stadt Geseke zugeordnet. Sie bildet als Löschgruppe Mönninghausen / Bönninghausen mit Störmede und Langeneicke den 2. Zug.

In den folgendenen Jahren legte die Wehr großen Wert auf ihre Leistungsfähigkeit. Es wurden Fortbildungslehrgänge zum Truppenführer, Gerätewart, Maschinist, und Atemschutzgeräteträger mit Erfolg absolviert. Die Leistungswettkämpfe waren jedes Jahr und sind auch heute noch eine willkommende Gelegenheit, die eigene Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen und sich mit den benachbarten Löschgruppne zu vergleichen.

1977 nahm Heinrich Vogt mit Erfolg an einem Brandmeisterlehrgang an der Landesfeuerwehrschule in Münster teil. Er wurde am 1. April offiziell zum Brandmeister befördert und zum stellvertretenden Gruppenführer ernannt. Im Februar 1979 trat Josef Hunold als Löschgruppenführer zurück. Nachfolger wurde Heinrich Vogt.

Schon bald nach seiner Ernennung als Löschgruppenführer kamen die ersten Probleme auf Heinz Vogt zu. Der TÜV hatte die Motorspritze verworfen und das Fahrzeug zeigte ebenfalls erhebliche Mängel. Damit der Brandschutz in Mönninghausen weiterhin sicher blieb, galt es, schnellstens für Ersatz zu sorgen. In diesen Jahren standen die Sterne für die Feuerwehr in der Stadt Geseke sehr gut. Schon im Dezember 1979 übergab die Stadt Geseke ein neues Tanklöschfahrzeug TLF 8/18 an die Löschgruppe Mönninghausen/Bönninghausen.

Aber auch das neue Fahrzeug brachte Probleme mit sich. Es zeigte schon bald, dass die Garage des Gerätehauses für das Fahrzeug zu klein war und nicht den feuerwehrtechnischen Bedingungen entsprach. Es wurden Pläne entworfen und die Realisierbarkeit sowie die finanziellen Möglichkeiten ausgelotet.

1983 war man endlich soweit. Heinrich Vogt legte der Stadt Geseke den ausgearbeiteten Plan einer Gerätehauserweiterung vor. Die Stadt war bereit, die Materialkosten zu übernehmen. Gute Kameradschaft und Einsatzwille war die Vorrausetzung dafür, dass der Erweiterungsbau und die Renovierung des älteren Teils pünktlich zum 75jährigen Jubiläum fertiggestellt werden konnte.

Mit einführung einer neuen Alarm- und Ausrückeordnung war es am 01.12.1998 erforderlich die bisherige Löschgruppe Mönninghausen in Löschzug Mönninghausen umzubennen.