"Ausbildung ist heute viel intensiver"

100 Jahre Feuerwehr in Mönninghausen: Technik und Ausrüstung haben in dieser Zeit riesige Fortschritte gemacht. Geblieben sind jedoch die Kameradschaft und der unermüdliche ehrenamtliche Einsatz der Wehrkräfte.
Darüber sprachen wir mit Mönninghausens Löschzugführer Heinz Sprick.



Herr Sprick, wie hat sich die Arbeit der Mönninghauser Wehr in den vergangenen Jahrzehnten verändert?


Sprick: Bis in die siebziger Jahre gab es in Mönninghausen mal hier und da ein Feuer. Heute müssen wir zu Unfällen ausrücken, Ölspuren beseitigen oder Hochwasserkatastrophen bewältigen. Die Zahl der technischen Hilfeleistungen hat die der Brandeinsätze längst überholt.


Damit sind bestimmt auch die Anforderungen gestiegen?

Sprick: Ganz bestimmt. Die Ausbildung ist heute viel intensiver. Feuerwehranwärter werden in vier Modulen geprüft. Dann kommt für viele noch eine Spezialausbildung.


Wie sieht es da mit der Motivation aus?

Sprick: Man muss den Hut ziehen vor dem ehrenamtlichen Engagement der Kameraden. Es geht dabei jede Menge Freizeit drauf. Wir Feuerwehrleute sind wohl Idealisten.