Zuchtsauen und Ferkel verendet

Bei einem Kabelbrand auf einem Bauernhof an der Kirche in Mönninghausen sind am Sonntagabend 51 Ferkel und neun Zuchtsauen verendet. Das teilte der Landwirt gestern auf Nachfrage mit. Wie hoch der Sachschaden ist, könne er noch nicht sagen, da er noch auf das Urteil eines Sachverständigen warte. Die Polizei schätzt den Schaden durch den Verlust der Tiere derweil auf rund 10 000 Euro.

Ursache für den Kabelbrand war laut Polizei vermutlich ein technischer Defekt in der Elektroanlage. Schon seit Stunden habe der Brand geschwelt, bevor der Landwirt die Rauchentwicklung im Viehstall entdeckte und gegen 20.45 Uhr die Feuerwehr alarmierte, erklärte gestern Feuerwehr-Einsatzleiter Josef Otte.

Für die Tiere kamen die Einsatzkräfte allerdings zu spät. Mehr als die Hälfte der Ferkel waren bereits im Rauch erstickt. "Es hätte schlimmer kommen können", kommentierte der Landwirt, der sich noch schmerzhaft daran erinnert, dass vor einigen Jahren der gesamte Tierbestand wegen der Schweinepest gekeult werden musste.

Einen Sachschaden am Gebäude konnte die Feuerwehr durch "vorsichtigen Einsatz des Löschwassers" verhindern, so Otte. Vor allem dank der Wärmebildkamera gelang es, den Kabelbrand zu lokalisieren und gezielt zu bekämpfen. ."Durch die feste Betondecke konnte die Ausbreitung des Brandes verhindert werden", erklärte Otte. Sonst, da ist sich der stellvertretende Wehrführer sicher, wären die angrenzenden Ställe Opfer des Feuers geworden. Bis 23 Uhr hielt der Kabelbrand die Feuerwehr in Atem.

Im Einsatz waren der Löschzug Mönninghausen mit zwölf Männern und der Löschzug Geseke mit sieben Kräften.