Kein Toter auf Geseker Straßen

Polizei veröffentlicht Unfallstatistik: Die Hellwegstadt rangiert auf Platz 34

Ein kleiner Schritt in der Statistik, aber ein großer Schritt für die Verkehrsteilnehmer: In der Unfallstatistik der Kreispolizeibehörde Soest ist das Geseker Stadtgebiet im Vergleich mit 83 anderen Städten im Regierungsbezirk Arnsberg um einen Rang von Platz 35 auf Platz 34 geklettert. In einem Punkt sind die Zahlen der Unfallstatistik treu geblieben: Glücklicherweise ist auch im vergangenen Jahr keiner der Unfallbeteiligten auf den Geseker Straßen zu Tode gekommen.

Die genaue Zahl der Unfälle, die sich 2010 im Geseker Stadtgebiet ereigneten, konnte die Kreispolizeibehörde auf Nachfrage nicht nennen. In der Statistik aufgelistet sind allein die 46 Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden gekommen sind. Im Vorjahr 2009 waren es immerhin noch zehn Crashs mehr. Insgesamt verunglückten 66 Menschen, 18 von ihnen wurden schwer verletzt, 48 überstanden die Unfälle leicht verletzt.

Als Unfallhäufungsstelle verzeichnet die Kreispolizeibehörde nach wie vor die Bürener Straße an der Auffahrt zur Autobahn 44 in Richtung Dortmund. Die hauptsächliche Unfallursache ist demnach Einbiegen bzw. Kreuzen.

Bei den unfallkritischen Strecken ist Geseke mit drei Straßenabschnitten vertreten. Die Bundesstraße 1 zwischen dem Abzweig Langeneicke und der Grenze zum Kreis Paderborn ist etwa aufgeführt. Dort ereigneten sich im vergangenen Jahr acht Unfälle mit Verletzten. Auf der Kreisstraße 51 zwischen der Landstraße 878 und Geseke passierte ein Unfall, bei dem Menschen zu Schaden kamen. Mit aufgeführt unter den unfallkritischen Strecken ist außerdem die Landstraße 875 zwischen der Kreisstraße 50 und Langeneicke, auch wenn sich dort in den vergangenen zwei Jahren laut Statistik kein Unfall mit Personenschaden ereignete.