Schneeschmelze und Regen füllen Bäche und Gräben

Der radikale Wetterumschwung mit Dauerregen und Temperaturen weit über dem Gefrierpunkt lässt Schnee und Eis schmelzen und auch im Geseker Stadtgebiet die Gewässer (hier ein Bild von der Schledde ) ansteigen. Von Hochwasser oder gar Überflutungen, gerade in den besonders gefährdeten Ortsteilen Mönninghausen und Störmede, konnte jedoch zumindest bis gestern Abend keine Rede sein.

Wie Peter Stephan vom Bauamt auf Anfrage mitteilte, gehen Stadt und Feuerwehr dennoch seit Einsetzen des Tauwetters auf Nummer sicher, kontrollieren Gräben, Durchlässe und Einläufe und verfolgen die neuesten Informationen des Deutschen Wetterdienstes.

"Bisher können wir nicht von einer dramatischen Situation sprechen. Die angekündigten Niederschlagsmengen scheinen überschaubar zu sein. Es sieht nach einer relativ normalen Schneeschmelze aus. Auf der Haar liegt ja schon mal öfter viel Schnee", erklärte Stephan. Für den Notfall sind Stadt und Feuerwehr dennoch gerüstet.

"Gefüllte Sandsäcke liegen bei einem Landwirt in Mönninghausen und im Ehringhauser Baubetriebshofs noch vom letzten Hochwasser im November bereit", berichtete Wehrchef Malte Wiesner, der ebenfalls nicht an "Land unter" in den Ortsteilen glaubt.