Gefahrenzonen in Miniatur

Seit einigen Tagen steht in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr Geseke eine Miniaturausgabe von Geseke. Gefahrenzonen der Hellwegstadt, etwa der A-44-Abschnitt oder die Schonlau-Werke, sind dargestellt. Bis ins kleinste Detail sind Bäume, Gebäude und Gassen zu erkennen.

Keine Sorge, die Geseker Feuerleute haben nicht auf einmal ihren Hang zum Spielen entdeckt. Die Miniatur-Stadt ist ein so genanntes Planspiel, anhand dessen die Feuerwehr Führungskräfte ausbilden und Abläufe einstudieren kann.

"Das Planspiel bedeutet für uns eine enorme Erleichterung in der Ausbildung", sagte Wehrführer Malte Wiesner. "Es sind alle potenziellen Gefahrenzonen abgebildet. Im Falle eines Falles kennen wir uns in Geseke und auf dem jeweilige Gelände nun noch besser aus."

Wiesner freute sich, dass die finanzielle Belastung durch Sponsoren und durch den Förderverein aufgefangen wurde: "So ein Planspiel können sich viele Feuerwehren nicht leisten. Für die Unterstützung sind wir sehr dankbar."

Planspiel kostete etwa 7500 Euro

Einen Beitrag zur etwa 7500 Euro teuren Anschaffung leisteten neben dem Förderverein auch die Sparkasse Geseke und Volkmar Jahnke, Franchise-Nehmer einer Fastfood-Kette. Sie ließen sich das Planspiel jetzt on den Wehrleuten Mathias Döring und Josef Otte erklären.