Atemschutzgeräteträger zeigten ihr Können

Atemschutzgeräteträger kommen immer dann zum Einsatz, wenn die Luft durch giftigen Rauch, Gase oder Dämpfe verunreinigt ist. Die Anforderungen sind hoch: Höchste körperliche und psychische Belastungen unter extremen Bedingungen erwarten Atemschutzgeräteträger im Einsatz. Nicht selten gilt es Menschen aus verrauchten Wohnungen zu retten oder Fahrzeugbrände zu löschen.

Um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, fand am vergangenen Wochenende eine Übung für die Atemschutzgeräteträger der Geseker Feuerwehr statt. Organisator der Übung, Jens Bertelsmeier, hatte hierzu Wochen zuvor eine Übungsstrecke entworfen, die durch einen Parcours führte, der aus Gitterboxen, Paletten und einem landwirtschaftlichen Anhänger bestand. Außerdem sorgten zwei Nebelmaschinen für eine absolute Verrauchung.

Mit dem Einsatzbefehl "Starke Verrauchung, vermutlich Menschenleben in Gefahr!" begann das Übungszenario im Gerätehaus in Mönninghausen. Ausgerüstet mit Atemschutzgeräten und in ständigem Kontakt mit den Einsatzleitfahrzeugen, die jede Handlung dokumentierten, wurden die Räumlichkeiten systematisch nach Personen abgesucht und der Brandherd lokalisiert.
Bereits nach wenigen Minuten konnten die ersten Trupps aufgefundene Personen retten.

Nachdem 21 Atemschutzgeräteträger den Übungsparcours gemeistert hatten und alle Personen gerettet wurden, konnte die Übung erfolgreich beendet werden.

Der Leiter der Feuerwehr, Stadtbrandinspektor Malte Wiesner, und sein Stellvertreter, Stadtbrandinspektor Josef Otte, waren überaus zufrieden mit dem Ablauf der Übung. Für die Vorbereitungen der Übung sprachen sie den Kameraden aus Mönninghausen einen besonderen Dank aus.