Kein Toter auf Gesekes Straßen

Geseke bleibt nach wie vor ein relativ sicheres Pflaster für Verkehrsteilnehmer. Im Vergleich mit den 82 anderen Kommunen im Regierungsbezirk Arnsberg hat sich die Stadt erneut verbessert und ist von Rang 14 auf Rang acht geklettert. Das geht aus der am Montag von der Soester Kreispolizeibehörde vorgelegten Unfallstatistik 2012 hervor.

Maßstab ist die Verunglücktenhäufigkeitszahl pro 100 000 Einwohner. Sie sank in der Hellwegstadt von 279 im Jahr 2011 auf 231 in 2012. Nur zum Vergleich: Im NRW-Landesdurchschnitt liegt sie bei 421, im Kreis Soest bei 384.

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden sank in Geseke von 52 auf 42. Registriert wurden zwölf schwer verletzte Personen (Vorjahr: 17) und 36 leicht verletzte Personen (Vorjahr: 44). Wie schon in den Jahren 2008 bis 2011 kam laut Unfallstatistik auch 2012 auf Gesekes Straßen kein Verkehrsteilnehmer ums Leben.

Verzeichnen muss die Kreispolizeibehörde allerdings im Stadtgebiet eine Unfallhäufungsstelle - und zwar die Kreuzung der Landstraße 878 (Doktorpfad) mit der Kreisstraße 50 (Mittelhäuser Weg) zwischen Mittelhausen und Eringerfeld, wo sich 2011 vier Unfälle gleichen Entstehungstyps (Einbiegen/Kreuzen) ereigneten. Für 2012 liegen hier noch keine Ergebnisse vor.

In die Rubrik "unfallkritische Strecken" fallen laut Polizei zudem die Bundesstraße 1 zwischen Langen-eicke und der Paderborner Kreisgrenze (sieben Unfälle in 2012/acht im Jahr 2011), die Landstraße 875 zwischen Langeneicke und der Kreisstraße 50 (jeweils ein Unfall in 2011 und 2012) sowie die Kreisstraße 51 zwischen der Landstraße 878 in Ehringhausen und der Kernstadt (zwei Unfälle im Jahr 2012/keiner in 2011).