An jedem zweiten Tag im Jahr Schlimmeres vereitelt

Jeden zweiten Tag sind sie ausgerückt – rein statistisch gesehen. Und dabei haben sie oftmals ihr eigenes Leben aufs Spiel gesetzt, um anderen Menschen zu helfen. Ob bei Brandeinsätzen, technischen Hilfeleistungen oder auch Amtshilfen, auf die Geseker Feuerwehr war im vergangenen Jahr bei allen 188 Einsätzen Verlass.

Und so zollte nicht nur Stadtbrandinspektor Malte Wiesner den Kameraden der Geseker Feuerwehr bei der Jahresdienstbesprechung Respekt, Dank und Anerkennung, sondern auch Gesekes Bürgermeister Remco van der Velden. „Wir stehen hinter unserer Feuerwehr. Das zeigt die Menge der Leute aus Rat und Verwaltung, die hier und heute erschienen ist. Seien Sie sicher, alles was in unseren finanziellen Möglichkeiten steht, wird erfüllt“, so Gesekes Stadtoberhaupt. Dies bestätigte übrigens auch der Vorsitzende des Fördervereins, Robert Henneken.

In seinem Jahresbericht ging Pressesprecher Michael Menke noch einmal ins Detail. So wusste er von 48 Brandeinsätzen, 80 technischen Hilfeleistungen, 41 Brandmeldeanlagen, elf Brandsicherheitswachen und acht Amtshilfen zu berichten. Menke: „Unser spektakulärster Einsatz war sicherlich der Großbrand in Mönninghausen. Der einprägsamste Einsatz der an der Bahnlinie in Ehringhausen, als ein Pkw-Fahrer scheinbar das Bahngleis mit der Straße verwechselte. In beiden Fällen konnte Schlimmeres verhindert werden.“

Ausführlich auch der Bericht von Tobias Strach, der auf die zahlreichen Aktivitäten in der Brandschutzerziehung hinwies, an der sich 270 Jugendliche und Erwachsene beteiligten. Von einem lehrreichen Jahr sprach Sarah-Louise Seidel als Vertreterin der Jugendwehr. „Wir sind es, die irgendwann mal Feuerwehrleute werden wollen, und dafür lernen wir.“

Die anschließenden Beförderungen und Ehrungen wurden von der Geseker Wehrspitze sowie dem Landtagsabgeordneten Werner Lohn vorgenommen. So wurde André Schürer zum Brandmeister, Karsten Seidel zum Hauptbrandmeister, Michael König zum Brandinspektor und Alina Harrenkamp zur Jugendwartin ernannt. Verabschiedet in die Ehrenabteilung wurde Andreas Oesterwalbesloh. Mit dem Feuerwehrabzeichen in Gold wurde Franz Harrenkamp für 35 Jahre aktiven Einsatz ausgezeichnet. Zum Abschluss der Jahresdienstbesprechung sprach das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch Werner Lohn, Dank und Anerkennung an Jürgen Fromme aus. Ihm wurde für seinen unermüdlichen Einsatz beim Jahrhunderthochwasser im Jahre 2013 die Hochwassermedaille verliehen.

Der Patriot - Geseker Zeitung