Höherer Satz für Helfer

Wenn andere feiern, sorgen sie für die Sicherheit der Partygäste. Bei Abifeten und Co. schieben Mitglieder der Geseker Feuerwehr regelmäßige Brandwachen - und opfern dafür ihre Freizeit.

Das Engagement der freiwilligen Helfer hat die Politik jetzt belohnt. In ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause sprachen sich die Geseker Ratsmitglieder für eine Erhöhung des Stundensatzes bei Brandsicherheitswachen aus. Für Feuerwehrleute aller Dienstgrade lag die Vergütung bisher bei 7,50 Euro.

Der Stundensatz sei seit 1999 unverändert, heißt es dazu in der Beschlussvorlage. "Er ist nicht mehr zeitgemäß und bedarf nicht zuletzt auch unter Berücksichtigung des festgesetzten Mindestlohns von 8,50 Euro einer Erhöhung."

Hinzu komme, dass die Vergütung im Vergleich zu den Nachbarkommunen relativ niedrig angesetzt sei. Der Satz in Anröchte liege bei acht Euro. Erwitte und Lippstadt veranschlagten sogar neun Euro. In Rüthen betrage der Stundensatz aktuell noch 7,50 Euro. Aber auch hier denken Politik und Verwaltung über eine Erhöhung nach.

Einem Vorschlag von Joschi Kleine (BG) folgend, legten die Geseker Ratsmitglieder schließlich einen Satz von zehn Euro pro Stunde fest. "Dann haben wir mehrere Jahre Ruhe", so Kleines Begründung.

Brandsicherheitswachen werden bei Veranstaltungen gestellt, bei denen erhöhte Feuergefahr besteht. Die Kräfte sind auch dann vor Ort, wenn im Falle eines Brandes eine große Zahl von Personen gefährdet ist. Dazu zählten in der Vergangenheit die Wirtschaftsschau im Steinbruch, Bundes- und Kreisschützenfeste sowie das Feuerwerk zur Gösselkirmes.

Der Patriot - Geseker Zeitung