Fehlender Nachwuchs bereitet Sorgen

Zu sechzehn Einsätzen ist der Löschzug Mönninghausen der Freiwilligen Feuerwehr Geseke im vergangenen Jahr ausgerückt. Von den fünf technischen Hilfeleistungen, zwei Fehlalarmen, acht Brandeinsätzen und der Sicherheitswache berichtete Matthias Dreising den versammelten Kameraden und ihren Partnern im Rahmen der Jahresdienstbesprechung.

Zur Sprache kamen im Rahmen des Jahresrückblicks des Löschzuges Mönninghausen auch noch der Erste-Hilfe-Kurs und vier Blutspende-Termine im Feuerwehrgerätehaus, die Absicherung der Schützenfestumzüge sowie u.a eine Übung im Geseker Steinbruch.

„Für seine Einsatzbereitschaft im Ort gilt dem Löschzug ein großes Dankeschön“, erklärte Ortsvorsteherin Irene Struwe-Pieper in ihrem Grußwort. Die mannstarke Truppe der Feuerwehr definiere sich eben nicht nur über ihre Brandeinsätze, sondern gerade ihr dauerhaftes Engagement mache sie unersetzlich für das Dorf.

Mönninghausen funktioniere als Dorf super, betonte auch Bürgermeister Dr. Remco van der Velden. Daran habe die Feuerwehr einen nicht unerheblichen Anteil.

Die Bereitschaft, zu jeder Zeit Hilfe zu leisten, sei es, was zähle bei der Feuerwehr, betonte Florian Nagelmeier, Leiter der Feuerwehr. Er überbrachte nicht nur Grüße zum neuen Jahr, sondern beförderte auch Michael Link zum Unterbrandmeister. Veit Rennkamp, Lukas Kollmann und Michael Sprick konnten Urkunden für erfolgreich absolvierte Lehrgänge entgegennehmen.

Über das Ehrenamt und die Bereitschaft, sich bei der Feuerwehr stark zu machen, dachte Löschzugführer Martin Sprick nach. So fehle dem Löschzug der Nachwuchs und immer häufiger funktioniere die Freistellung von Feuerwehrkameraden bei ihrer Arbeit nicht. „PKW- und Küchenbrand werden im Dorf auch von freundlichen Nachbarn gelöscht“, wies Sprick auf den Zusammenhalt im Ort hin. Die einsatzfähige Feuerwehr ersetze aber auch die Nachbarschaftshilfe nicht.

Der Patriot - Geseker Zeitung