Gemeinsamer Übungseinsatz

Unfall in einem landwirtschaftlichen Betrieb, eine Person ist eingeklemmt: Die Löschgruppen Langeneicke und Bökenförde eilen zum Einsatz nach Mittelhausen. Vor Ort ist plötzlich Rauch aus einer Scheune zu sehen, es kommt zu einer Verpuffung und weitere Personen gelten als vermisst. Angriffstrupps beider Löschgruppen versuchen die eingeklemmte Person mithilfe von Atemschutz und Bordmitteln zu befreien, während andere die Vermissten suchen.

Was gefährlich aussieht, war eine gemeinsame Übung der Feuerwehren aus Geseke und Lippstadt. Unter Einsatz von Pyrotechnik und Nebelmaschinen sollte der Stressfaktor für die Einsatzkräfte erhöht werden, wie Nicklas Gnegel (Lippstadt) und Niklas Heiermann (Geseke) erläutern. Sie haben die Übung geplant. Auch die Wasserversorgung spielt eine große Rolle. Dies kann zwar aus einem irdischen Tank entnommen werden, doch die Versorgung reicht laut Drehbuch nicht aus. Es wird ein Pendelverkehr mit zwei Tanklöschfahrzeugen zum Gewerbegebiet Langeneicke eingerichtet.

Die Lippstädter Führungsunterstützung des Einsatzleitwagens übernimmt die Dokumentation und Kommunikation mit allen Einheiten und der Übungsleitstelle. Dort wird auch die zentrale Atemschutzüberwachung beider Einheiten eingerichtet. Für die Mannschaft des Geseker Einsatzleitwagens lautet die Aufgabe, die Lagekarte zu führen und auf dem aktuellen Stand zu halten. Gleichzeitig melden sich dort die Atemschutzgruppen beider Trupps. So wird für den Ernstfall die reibungslose Zusammenarbeit geprobt.

Der Patriot - Geseker Zeitung