Retter vielfältig gefordert

Alle Hände voll zu tun im Dienst am Nächsten hatte der Löschzug Störmede der Freiwilligen Feuerwehr Geseke auch im Jahr 2018. Im Rahmen der Jahresdienstbesprechung der Blauröcke konnte Hauptbrandmeister Stephan Kemper über 19 Brandeinsätze, 39 technische Hilfeleistungen, drei ABC-Einsätze, sieben Fehlalarme und zwölf sonstige Einsätze berichten.

Besonders im Blick hatten die Feuerwehrkameraden bei der Jahresrückschau das Sturmtief „Friederike“. So galt es, Bäume von Straßen, Wegen und Plätzen zu entfernen. Zur Erwähnung kamen auch die Absicherungen der Schützenumzüge, die Teilnahme einiger Kameraden an den Leistungsnachweisen sowie die Ausbildung der Löschzugmitglieder im Rahmen der insgesamt 33 Übungsabende.

Die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr ist der Stadt Geseke auch eine großzügige, finanzielle Unterstützung wert. Als stellvertretender Bürgermeister machte Dr. Günter Fiedler in seinem Grußwort deutlich: „Die Stadt Geseke gibt gern und mit lockerer Hand.“ Dass die Feuerwehren gut aufgestellt sein müssen, betonte auch Störmedes Ortsvorsteher Josef Struwe und er dankte allen Kameraden für ihre Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement. „Wenn ihr gebraucht wurdet, dann wart ihr immer da,“ lobte auch der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Geseke, Werner Harrenkamp, die Einsatzbereitschaft des Löschzuges Störmede.

Anschließend ernannte er Alina Canstein zur Hauptfeuerwehrfrau und Martin Lehmenkühler zum Unterbrandmeister. Das Feuerwehrehrenabzeichen in Bronze nahmen Jan Niclas Eibel, Justin Koch und Sarah Louise Seidel entgegen. Christian Brinkmann erhielt das Ehrenzeichen in Gold auf blauem Grund (zehn Jahre Mitgliedschaft) und Frank Westermann freute sich über das Ehrenzeichen in Gold auf gelbem Grund (25 Jahre Mitgliedschaft) . Zu neuen Beisitzern wählte der Löschzug Störmede schließlich Dominik Bartmeier und Manuel Auster. Ein Abendessen sorgte bei der Jahresdienstbesprechung für ein geselliges Miteinander.

Der Patriot - Geseker Zeitung